Nr. 1371
Maiensäss werden jene Siedlungen genannt, die zwischen dem Talgut und den Alpsiedlungen liegen. Im Frühling und Herbst wird hier Zwischenstation gemacht, bevor man das Vieh für den Sommer auf die Alpen bzw. für die Wintermonate wieder ins Tal treibt.
Als Teil der für die Alpenregion typischen Stufenbewirtschaftung haben die Maiensässe in den letzten Jahrzehnten jedoch an Bedeutung verloren. Denn mit der Mechanisierung und Motorisierung werden heute viele landwirtschaftliche Güter auf dieser Zwischenstufe von den Talbetrieben aus bewirtschaftet und damit die Maiensässe oftmals zu Ferienhäusern umfunktioniert.
Das Maiensäss aus Buochs im Kanton Nidwalden ist zweiraumtief und einstöckig. Das Erdgeschoss besteht aus einem Raum im Vorderhaus, der als Stube und Schlafraum diente, und einer Küche mit einer Feuerstelle im Hinterhaus. Bevor der Feuerherd an einen Kamin angeschlossen wurde, entwich der Rauch frei durch Fenster und Ritzen. Die Wände sind in Mischbauweise aus Holz und Stein konstruiert, wobei der Holzanteil im Vergleich zu den ganzjährig bewohnten Häusern geringer ausfällt.
Als Baudatum darf das Jahr 1788 angenommen werden, das zusammen mit den Initialen AST in der Stubenwand eingekerbt ist. Obwohl solche Kritzeleien nicht immer zuverlässig sind, erhärten stilistischen Merkmale (z.B. die Form der «Röss-li» an den Dachkonsolen oder die Beschaffenheit der Luft- und Lichtöffnungen im Giebeldreieck) das angenommene Baujahr. Zudem entstanden gerade Ende des 18. Jahrhunderts viele ähnliche Maiensässe in der Region.
Als Teil der für die Alpenregion typischen Stufenbewirtschaftung haben die Maiensässe in den letzten Jahrzehnten jedoch an Bedeutung verloren. Denn mit der Mechanisierung und Motorisierung werden heute viele landwirtschaftliche Güter auf dieser Zwischenstufe von den Talbetrieben aus bewirtschaftet und damit die Maiensässe oftmals zu Ferienhäusern umfunktioniert.
Das Maiensäss aus Buochs im Kanton Nidwalden ist zweiraumtief und einstöckig. Das Erdgeschoss besteht aus einem Raum im Vorderhaus, der als Stube und Schlafraum diente, und einer Küche mit einer Feuerstelle im Hinterhaus. Bevor der Feuerherd an einen Kamin angeschlossen wurde, entwich der Rauch frei durch Fenster und Ritzen. Die Wände sind in Mischbauweise aus Holz und Stein konstruiert, wobei der Holzanteil im Vergleich zu den ganzjährig bewohnten Häusern geringer ausfällt.
Als Baudatum darf das Jahr 1788 angenommen werden, das zusammen mit den Initialen AST in der Stubenwand eingekerbt ist. Obwohl solche Kritzeleien nicht immer zuverlässig sind, erhärten stilistischen Merkmale (z.B. die Form der «Rössli» an den Dachkonsolen oder die Beschaffenheit der Luft- und Lichtöffnungen im Giebeldreieck) das angenommene Baujahr. Zudem entstanden gerade Ende des 18. Jahrhunderts viele ähnliche Maiensässe in der Region.

