
von Moos: Signori, do la parola al nostro maestro di scuola, l’insegnante Krummenacher. Nikodem, tu cosa dici a proposito del nostro problema del legno?
Mini Herrä. Ich wett s Wort i ysem Schuälmeischter gäh, im Lehrer Krummenacher. Nikodem, was seisch de dui zu ysem Holzängpass?
Krummenacher: Grazie, ma sulla foresta e il legno non ho molto da dire. Altri attorno a questo tavolo sono meglio informati. Ma forse una piccola cosa ci sarebbe! Mi chiedevo se non sarebbe possibile, ehm – che il Comune riscuotesse qualche franco in più e mi mettesse a disposizione la legna per la stufa della scuola.
Ja guät, uberä Wald und s Holz, da chan ich nid so vil sägä. Da wyssid anderi meh a däm Tisch. Aber eh - villeicht gliich nu eppis chlysäs! Wärs de nid meglich, dass eh - dass d Gmeind es paar Frankä meh wurd iiziäh, und miär defyr s Holz fyrä Ofe i dä Schuelstubä wurdi zur Verfyägig stellä.
Spichtig: Come fate adesso?
Wie machid iährs de bis etz?
Krummenacher: D’inverno ogni allievo deve portare un ciocchetto. Ma molti lo dimenticano o non lo portano deliberatamente!
I dr Winterzyt muäss äbä jedä Schyäler am Morge es Schytli mitbringä. Aber s vergissts de halt ä mängä, oder äbä - bringts äxtra nid mit!
Parroco Imfeld: Rimandateli a casa! Chi non ha testa ha gambe.
Wider heischickä! Wer kä Grind hed, dä hed Bei.
Krummenacher: Beh, devo dire che quello che ha detto il Landamano Spichtig mi ha convinto. La scuola, sì la scuola è il nostro futuro.
Mir hed halt eifach scho eh - iiglychted, was dä Landammä Spichtig gseit hed. D Schuäl, ja, d Schuäl, das isch ysi Zuekunft.
Rohrer: Ma a scuola non si impara a trovare nel bosco l‘essenza giusta per le botticelle, oppure come si sega, si raspa e si pialla il legno! Lo impari solo se lo fai!
Lehrsch ämel nid i de Schuäl, wiä dui im Wald ussä dä richtig Baim fyr Spale findsch, ja, wiä s Holz muäsch saagä, fiälä und hoblä! Das lehrsch dui numä, wenns ai machsch!
von Moos: Hai ragione, molti nella vita hanno fatto grandi cose anche senza scuola.
Rächt hesch, es hets ai ohni d Schuäl scho mängä wyt bracht im Läbä.
Spichtig: Joseph, tu sei un’eccezione! No. L’istruzione è la chiave per il successo nella vita. L’obbligo scolastico presto a tardi arriverà, è solo una questione di tempo. Il Comune ha bisogno di insegnanti validi, e per questo ci occorrono soldi, e i soldi si fanno con il bosco.
Joseph, da bisch dui diä gross Uisnahm! Nei, Bildig isch dä Schlyssel zum ene erfolgriichä Läbä! Diä obligatorisch Schuälpflicht, diä chunt, das isch numä nu ä Frag vo dä Zyt! D Gmeind bruicht guäti Lehrer, für das bruichts Gäld, und s Gäld steckt im Wald.
Rohrer: E Krummenacher – sarebbe uno di questi validi insegnanti?
Und de Krummenacher - isch de dä ä sone guätä Lehrer?
Spichtig: Perché, non lo è?
Wieso? Isch ärs eppä nid?
Rohrer: Non ha nessuna istruzione professionale.
Hed ja nid emal en Uisbildig.
Krummenacher: Per favore!
Also bitte!
von Moos: Comunque è stato addestrato dal maestro Wirz, il suo predecessore.
Isch ämel vom Lehrer Wirz, sym Vorgänger aaglehrt wordä.
Krummenacher: Nessuno finora si è lagnato, o no?
S hed ämel ai bis etz nu niämär reklamiärt?
Rohrer: Ah sì?! Dovreste sentire cosa dice la gente in paese!
So, so?! Iähr settet einisch gheerä, was me im Dorf so alles uber ych said?
von Moos: Per favore, adesso basta! Non è il tema del nostro incontro!
So fertig etz! Das gheert uberhaipt nid da ane!
Spichtig: Che Sachseln non voglia assumere un maestro istruito è scandaloso. Non si è nemmeno disposti a vendere un po’ di legno per offrire ai bambini un futuro migliore!
Dass sich Sachslä kei uisbildetä Lehrer wott leischtä, das isch doch ä gherigä Skandal. Dass me nid emal bereit isch, es bitzili Holz z verchaifä, um so ysnä Gofe en aaständigi Zuekunft zr meglichä!
von Moos: Non ha tutti i torti Spichtig. Se tagliassimo adesso tutto il bosco del Cliesterli potremmo ottenere un buon ricavo dal legno di mille fiorini. Il nostro Comune avrebbe così un po’ di agio economico. Potremmo così non solo mettere a disposizione gratuitamente la legna d’ardere per l’aula scolastica ma soprattutto potremmo aumentare la paga annua del maestro di cinquanta fiorini, il che basterebbe per un insegnante istruito. Inoltre, potremo istituire un fondo per una scuola femminile.
Also da hed är halt scho rächt, dr Spichtig. Wemer ysä ganz Chliesterliwald wurdi abholze, gäbs eppä ä guätä Holzerlees vo tuisig Gulde. So uberchäm ysi Gmeind ä finanziellä Spylruim. Miär chenntid de vor Gmeind uis nid numä ds Brennholz für d’Schuälstubä zheizä, vergäbä lieferä, miär chenntid de vor allem ai mit em Jahreslohn vo ysem Lehrer um fyfzg Gulde obsi gah, was de ai fyr ne Uisbildetä ned meh als aständig wär. Und mir chenntid de uber alles inä nu e nywä Fond für ne Meitlischuäl gryndä.
Rohrer: Le mie figlie non hanno di certo bisogno di un maestro! Quel poco di religione possono impararlo dal prete la domenica alla messa.
Also mini Techterä bruiched de scho kei Lehrer! Das bitzili Religion chan inä de Pfarrer ai am Sunndig i de Chile biibringe.
Parroco Imfeld: La religione sì, ma poi ci mancherebbe l’organista! Dobbiamo fare in modo che il maestro Krummenacher resti ancora per un po’ con noi, o no? Qualcosa da bere?
D Religion scho, aber dr Organischt, dä fählt ys de äbä ai! Drum luägä miär scho därfyr, dass ys dä Lehrer Krummenacher nu es Wiili erhaltä blybt, oder eppä nid? Villeicht nu eppis z trinkä?
Alle: Salute!
Proscht!