An ausgewählten Wochenenden während der Saison laden Sie unsere Thementage dazu ein, in spannende Handwerkskünste und besondere Themenwelten einzutauchen. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie traditionelles Handwerk neu.

Die Thementage finden an verschiedenen Orten im Freilichtmuseum Ballenberg statt, Details finden Sie auf dem Tagesplan.
Früher war diese kunstvolle Technik im westlichen Mittelland weit verbreitet, während in der Ostschweiz Mehlsäcke meist bemalt wurden. Wir lassen diese alte Handwerkskunst mit handgeschnitzten Kopien originaler Druckstöcke im Ballenberg wieder aufleben. Jeder Druck erfordert Sorgfalt, Präzision und Kraft. Deshalb entstehen an einem Wochenende höchstens zwei Säcke.
Wer selbst kreativ werden möchte, kann einen Brotsack mit dem Ballenberg-Logo (kostenpflichtig) bedrucken und ihn anschliessend auf der alten Tretnähmaschine eigenhändig zusammennähen.
Sackdrucken (Handwerk) und Stoffbedrucken (Mitmachen) im Bauernhaus aus Oberentfelden AG (221)
Brotsack nähen im Weinbauernhaus aus Richterswil ZH (611)

Räder, Kufen, Achsen, Deichseln - dass Fahrzeugbau einmal ein Holzhandwerk war, kann man sich heute kaum noch vorstellen. Wagner waren als spezialisierte Handwerker auf dem Land und in den Städten unentbehrlich. Sie arbeiteten eng mit den Schmieden zusammen, bauten Wagen, Karren, Schlitten, Kutschen und führten Reparaturen durch. Holz- und Metallarbeiten mussten sich ergänzen.
Schauen Sie zu, wie Handwerk von heute auf historische Gegenstände trifft. Im zweiten Raum der Schmiede aus Bümpliz (1052) wurde 2018 eine Wagnerei eingerichtet. Die Geräte und Werkzeuge stammen aus einer in den 1930er Jahren eingerichteten Werkstatt in Schneisingen AG, die die damaligen Besitzer aufgaben.

Halmbesen sind ca. 30 cm lange Handbesen aus einem besonderen Gras, das zusammengeflochten wird. Sie waren früher in zahlreichen ländlichen Haushalten verbreitet und wurden zum Reinigen des Herds, Schuhe putzen, Schneewischen oder kehren in Ecken verwendet. Der einfache Haushaltsgegenstand wurde jeweils von den Bauersfrauen selbst hergestellt. Heute werden diese traditionelle Flechttechniken durch das Ballenberg-Team gezeigt.

Tradition trifft Innovation: Das Bernatone Alphorntreffen präsentiert neue Kompositionen ebenso wie beliebte traditionelle Alphornmelodien.
Der Kurstag richtet sich an Alphornbläserinnen und Alphornbläser aller Niveaus und findet an verschiedenen Orten im Freilichtmuseum statt.
Ab 16.00 Uhr laden die einzelnen Kursgruppen sowie das Gesamtorchester zum Konzert beim Werkhofschopf aus Aaarau AG (695) ein.

Bis ins späte 19. Jahrhundert wurden Schutzhüllen für Flaschen aus drei miteinander verflochtenen Strohwülsten gefertigt und von Hand vernäht. Später ersetzten geflochtene und gepolsterte Körbe aus Weidenruten diese Technik und liessen die Fertigung mit Stroh allmählich in Vergessenheit geraten. Das Ballenberg-Team rekonstruiert dieses alte Handwerk mit Stroh und wendet es bei der Restaurierung beschädigten historischer Strohflaschen aus den Ballenberg-Gebäuden an.
Ort: Bauernhaus aus Tentlingen (511) von 13.00 bis 16.30 Uhr

Bienen Schweiz feiert 20 Jahre Goldsiegel auf dem Ballenberg!
Honig aus vielen Regionen der Schweiz wird zur Degustation und zum Kauf angeboten und es werden verschiedene Bienenprodukte präsentiert.
Das Goldsiegel garantiert Schweizer Qualitätshonig mit Mehrwerten für Bienen und Kundinnen und Kunden.
Dazu: Kurzführungen und Mitmachaktivitäten.

Auf dem Ballenberg wird zu Beginn des Herbstes ein grosser Topf Sauerkraut von unserem Kochteam eingemacht. Anschliessend wird es 8 Wochen lang sorgsam gepflegt. Zum Ende der Saison ist dieses Sauerkraut perfekt gereift und wird in einer historischen Küche für unsere Gäste zubereitet. Unsere Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, ihr eigenes Sauerkraut herzustellen.
Sauerkraut ist eine Konservierungsart, bei der das Einmachgut mit Hilfe einer Milchsäuregärung haltbar gemacht wird. Sauerkraut ist kein eigenes Gemüse, sondern wird aus Weisskohl oder Kabis produziert. Das gut haltbare Gemüse, das weltweit schon Jahrtausende bekannt ist, entsteht durch einen natürlichen Gärungsprozess und Salz.
Ort: Bauernhaus Tentlingen (511)
Aus den bei uns gewonnenen Kokons entsteht der kostbare Seidenfaden. Beobachten Sie, wie der seidene Faden mit geschicktem Abwickeln aus den Kokons gewonnen wird und sich in glänzendes Fadenmaterial verwandelt. Beim Abhaspeln wird über dampfend heissem Wasser gearbeitet, damit sich der von der Raupe produzierte Seidenleim löst und der bis zu drei Kilometer lange Faden freigelegt wird – eine schweisstreibende Präzisionsarbeit.
