Bei einigen der über 100 historischen Gebäuden dürfen sich die kleinen und grossen Ballenberg-Gäste nach Lust und Laune umsehen, anpacken, ausprobieren und sich ein Bild machen vom Leben anno dazumal. Entdecken Sie jetzt unsere vielseitigen Mitmachaktivitäten!

Was in Museen sonst streng verboten ist, wird auf dem Ballenberg möglich. Im Haus aus Oberentfelden AG (221), das speziell mit ausgewählten historischen Gegenständen eingerichtet wurde, darf alles berührt und ausprobiert werden. Im Verlauf der Jahreszeiten gibt es im und um das Haus viel zu tun. Unsere Gäste sind herzlich eingeladen, mit anzupacken, Fragen zu stellen, zuzuschauen – ganz nach Lust und Laune dabei zu sein. Unser Haus zum Berühren kann täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr erlebt werden.

In den Küchen des Ballenbergs wird emsig gewerkelt und gebacken. Hier haben die Gäste die Möglichkeit, unter Anleitung erfahrener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedene Arbeitsschritte auszuprobieren und selbst aktiv zu werden. Geniessen Sie ihr ureigenes Butterbrot oder lernen Sie wie die hauchdünnen «Bretzeli» gebacken werden.

Die Hobbywerkstatt im Wohnhaus aus Matten BE (1021) lädt zum Selbermachen ein. Mit dem Handhobel werden Holzoberflächen, Fugen und Kanten bearbeitet. An der Werkbank kann dieses Werkzeug ausprobieren und deinen Span mitnehmen. Am zweiten Tisch stehen gefundene, übrig gebliebene und zur Wiederverwertung gesammelte Materialien bereit zum Basteln. Ideen dazu finden die Familien vor Ort im Skizzenbuch. Dort kann ein Projekt auch für andere Besucherinnen und Besucher aufgezeichnet werden.

Wie war das früher? Was haben die Kinder gespielt? Welche Spielzeuge hatten sie zur Verfügung? All diese Fragen können den Kindern im Kornspeicher aus Wellhausen (622) beantwortet werden. Im Haus mit den alten Spielen ermöglichen wir unseren kleinen Gästen, die Spiele ihrer Vorfahren hautnah zu erleben. Ob Stelzen laufen, Steckenpferd reiten oder die Geschicklichkeit im Hula Hopp testen, das und noch viel mehr ist bei uns möglich und führt immer auch wieder erwachsene Besucher in Versuchung, ihre Kindheitserinnerungen aufleben zu lassen. Probieren Sie und Ihre Familie die alten Spiele aus – täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr. Lassen Sie die Vergangenheit im Spiel lebendig werden.

Über den Sommer schicken Bäuerinnen und Bauern ihr Vieh auf die Alp. Diese Ausweitung der Weideflächen ermöglicht es, im Tal mehr Tiere zu halten und Vorräte an Käse und Heu für den Winter anzulegen. Zudem sorgen die Alpkräuter für eine besonders «kräftige» Milch – und damit für aromatischen Käse.
Möchten Sie selbst mit anpacken? Schnallen Sie sich einen Melkstuhl um und testen Sie Ihre Fähigkeiten auf einer Holz-Kuh in Champatsch (1312). Dort, wo die Käserin oder der Käser in Kandersteg (1361) den feinen Mutschli herstellt und im Käsepseicher aus Wasen (352) erleben Sie weitere Einblicke in die Vielfalt der Alptraditionen.
Wie kleideten sich die Menschen vor rund 100 Jahren? Wie fühlt es sich an, ein Käserhemd oder Schwinghosen zu tragen? Wie klingt Ihre Stimme durch den Betruf-Trichter? Und wie schwer sind die Käselaibe auf dem Rücken?

Wissen Sie wie ein Ziegeldach gedeckt und erneuert wird? Seit zwei Jahren stellen kleine und grosse Besucher im Freilichtmuseum Ballenberg Biberschwanzziegel her. Die fertigen Ziegel können von unseren Gästen bei der Ziegelei aus Péry BE (141) zu einem fertigen Dach verbaut werden. Kommen Sie vorbei und helfen Sie uns das Dach zu decken!

Fledermäuse nutzen viele Häuser auf dem Ballenberg als Ruheplätze. Auch im Dachstock des Hauses aus Sachseln (711) sind sie längst fester Bestandteil. Deshalb ist ihnen im Untergeschoss dieses Hauses der Zauberwald gewidmet. Im abgedunkelten Keller und den stimmungsvoll gestalteten Bereichen des Zauberwaldes erfahren Gross und Klein Spannendes über das Leben der Fledermäuse.
Eine Kolonie der Kleinen Hufeisennase können Sie auf dem Bildschirm live beobachten. In zwei interaktiven Räumen erleben Kinder einen Perspektivwechsel: Achtsam entdecken sie, wie es sich anfühlt, kopfüber wie eine Fledermaus zu schlafen. Und wie sieht der Ballenberg eigentlich aus, wenn er auf dem Kopf steht?

Wie spinnt sich der Maulbeerspinner in den kostbaren Seidenkokon ein? Erfahren Sie im Gutshof aus Novazzano TI (851), wie mit dem hauchdünnen Seidenfaden, der bis zu drei Kilometer lang ist, ein Kokon entsteht.

Beim Brandboden dreht sich alles ums Thema Feuer – entdecken, verstehen, handeln. Auch das Löschen will gelernt sein! Mit der Eimerspritze und vollem Einsatz helfen Besucherinnen und Besucher, einen Brand zu löschen. Im Team klappt es besser als allein.
Wichtig: Ein voller Eimer Wasser, dann mit der Handspritze genau zielen und kräftig pumpen. Das Feuer ist gelöscht, wenn das Glöckchen klingelt. Gut gemacht – bravo!

Reallabor Ballenberg! Diese Saison testen wir im Rahmen eines Forschungsprojektes der Hochschule Luzern digitale Vermittlungsformate. Als Gast können Sie sich an ausgewählten Tagen mit dem Smartphone auf Zeitreise durch die Vergangenheit des Bauernhauses als Herberge, Gasthaus, Wohnhaus. Ihre Erfahrungen fliessen direkt in die Entwicklungen von neuen Vermittlungstools ein. Willkommen im Ballenberg-Team!
